Ein Diabetes-Tagebuch für die Katze hält fest, wann etwas gegeben wurde und wer es gegeben hat, was die Katze gefressen hat, welche Messwerte deine Praxis eingetragen haben möchte und was dir aufgefallen ist. Hier findest du die Vorlage dafür: ein leeres Wochenblatt zum Ausdrucken, ohne Zahlen und ohne Dosisangaben, kostenlos und ohne E-Mail-Adresse.

Vorlage herunterladen — Diabetes-Tagebuch für die Katze (PDF, eine Seite, zum Ausdrucken)

Was in die Vorlage gehört

Das Blatt ist ein Wochenblatt: sieben Tage untereinander, pro Tag zwei Zeilen. Jede Zeile hat dieselben Spalten, und jede Spalte hat einen Grund.

  • Tag und Uhrzeit. Der Tag steht schon auf dem Blatt, die Uhrzeit trägst du ein. Sie ist die Spalte, die abends die Frage «schon gegeben?» beantwortet — ohne sie ist das Häkchen nur ein Häkchen.
  • Wer. Die Spalte, die auf selbstgemalten Blättern am häufigsten fehlt. Sobald zwei Menschen dieselbe Katze versorgen, ist «wer» die wichtigere Hälfte der Frage.
  • Gefressen. Ob und wie viel die Katze gefressen hat, in deinen eigenen Worten. «Halbe Schale, langsam» sagt mehr als ein Haken.
  • Insulin gegeben. Ein Kästchen zum Abhaken: Es bestätigt den Vorgang, nicht seine Menge.
  • Menge (gegeben). Das freie Feld daneben. Hier steht, was tatsächlich gegeben wurde — auch dann, wenn es weniger war als vorgesehen, etwa weil die Katze nicht gefressen hat. Wir drucken dort nichts hinein: Wie viel gegeben werden soll, steht in der Verordnung deiner Tierarztpraxis. Aufgeschrieben gehört das Tatsächliche trotzdem, sonst kann beim Kontrolltermin niemand sagen, was die Katze wirklich bekommen hat — und zwei Menschen, die sich abwechseln, merken nicht, wenn sie Verschiedenes eintragen.
  • Messwert. Eine freie Spalte für das, was deine Tierarztpraxis eingetragen haben möchte. Ob zu Hause gemessen wird und wie oft, sagt dir die Praxis — auf dem Blatt steht dazu bewusst nichts.
  • Beobachtung. Die Spalte für alles, was du in Worten sagen würdest: Trinken, Fell, Stimmung, Schlaf, «war heute anders als sonst». Sie ist absichtlich die breiteste.

Wer einträgt — und wann

Trag ein, solange du noch am Napf stehst, nicht abends aus dem Gedächtnis. Das ist der ganze Trick am Papier: Ein Blatt, das rückwirkend ausgefüllt wird, ist eine Erinnerung und keine Aufzeichnung — und Erinnerungen sind genau da unsicher, wo es darauf ankommt.

Wenn mehrere Menschen mithelfen, gehört das Blatt an einen Ort, den alle sehen: an den Kühlschrank, nicht in die Schublade. Und jeder trägt seinen Namen in die Spalte «Wer» ein, auch wenn es lästig ist. Ein Blatt ohne Namen beantwortet abends nur die halbe Frage.

Trag oben die Telefonnummer deiner Tierarztpraxis und die des tierärztlichen Notdienstes ein, bevor du das Blatt aufhängst. Dafür sind die beiden Felder in der Kopfzeile da. Gebraucht werden sie von dem, der abends allein zu Hause steht — und das ist selten der, der die Praxis ausgesucht hat.

Warum in dieser Vorlage keine Zahlen stehen

Auf vielen Vorlagen im Netz steht eine ausgefüllte Musterzeile, damit man sieht, wie es gemeint ist. Wir drucken keine. Eine gedruckte Zahl neben dem Wort Insulin liest sich als Empfehlung, auch wenn «Beispiel» daneben steht — und sie käme dann von uns statt von der Praxis, die deine Katze kennt.

Deshalb bestätigt das Kästchen den Vorgang, und die Spalte «Menge (gegeben)» hält fest, wie viel tatsächlich gegeben wurde. Was gegeben werden soll und wie oft — das steht auf dem Zettel deiner Tierarztpraxis, und der ist das Original. Unser Blatt ist das Protokoll daneben.

Was ein Blatt Papier abends nicht kann

Papier hat eine Grenze, und sie kommt immer abends. Du stehst in der Küche, das Blatt hängt am Kühlschrank, und die Zeile für heute Abend ist leer. Heißt das, es wurde nichts gegeben — oder hat nur niemand eingetragen? Ein leeres Feld beantwortet die Frage nicht.

Und wenn du dir nicht sicher bist, ob heute Abend schon gespritzt wurde, ist das keine Frage fürs Blatt. Was dann zu tun ist, entscheidet deine Tierarztpraxis — bei Zweifeln auch spät, über den tierärztlichen Notdienst. Deshalb stehen die beiden Nummern oben auf dem Blatt.

Ein Wecker beantwortet die Frage auch nicht: Er erinnert dich, aber er merkt sich nicht, ob du danach tatsächlich am Napf standest. Und die Nachricht in der Familiengruppe ist am nächsten Tag zwischen Fotos und Einkaufslisten verschwunden.

Genau dieses Blatt, nur lebendig: In Nuvami ist die Zeile schon da, und die Uhrzeit trägt sich selbst ein — kostenlos, auch wenn du allein versorgst. Sollen alle, die mithelfen, denselben Haken auf dem eigenen Telefon sehen, ist das die Geteilte Familie aus dem Abo Nuvami+. Das Blatt oben bleibt trotzdem gültig: Druck es aus und nimm es mit, wenn deine Praxis Papier möchte.

Häufige Fragen

Ist die Vorlage kostenlos?

Ja. Das PDF lädt direkt herunter, ohne Anmeldung und ohne E-Mail-Adresse. Du darfst es ausdrucken, so oft du willst, auch für deine Tierarztpraxis.

Warum stehen in der Vorlage keine Dosisangaben?

Weil sie nicht von uns kommen dürfen. Was deine Katze bekommt und wie viel, steht in der Verordnung deiner Tierarztpraxis. Eine gedruckte Angabe auf einem Blatt aus dem Internet würde damit konkurrieren. Das Blatt hält fest, was gegeben WURDE — nicht, was gegeben werden soll: Dafür ist die Spalte «Menge (gegeben)» da, und du trägst sie selbst ein.

Passt die Vorlage auch für einen Hund?

Ja. Die Spalten sind dieselben, nur der Titel nennt die Katze. Wenn du mehrere Tiere versorgst, nimm pro Tier ein Blatt — sonst ist «Wer» am Ende die einzige Spalte, die noch stimmt.

Was nehme ich zum Kontrolltermin mit?

Die ausgefüllten Blätter der letzten Wochen, in der Reihenfolge, in der sie entstanden sind. Was daraus abgelesen wird, entscheidet die Praxis: Das Blatt ist die Grundlage für das Gespräch, nicht seine Auswertung.